Die Tarifeinigung sieht im wesentlichen folgende Verbesserungen vor
- Eine lineare Entgelterhöhung von 3,0 Prozent ab dem 1. Januar 2026
- Eine weitere Entgelterhöhung von 3,5 Prozent ab dem 1. Januar 2027
- Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in drei Stufen auf bis zu 4,50 € sowie ein Überstundenzuschlag für Teilzeitkräfte ab der ersten Stunde
- deutliche Anhebung der Wechselschicht- und Schichtzulagen sowie gesondert höhere Zulagen für Mitarbeitende in den DRK Krankenhäusern
- Erhöhung der Jahressonderzahlung ab 2026 auf 70 % und ab 2027 auf 75 %,
- Arbeitszeitreduzierung ab 2028 mit Reduzierung auf 39 Wochenstunden (Rettungsdienst 43 Stunden bei Arbeitsbereitschaft)
- Einführung von Zusatzurlaub und Entlastungstagen
Die Ausbildungsentgelte steigen ab dem 1. Januar 2026 um 75,00 Euro monatlich und ab dem 1. Januar 2027 um weitere 75 Euro monatlich. Der Tarifvertrag soll bis Ende 2027 gelten und schafft damit Planungssicherheit, Verlässlichkeit und Verbindlichkeit.
„Der Tarifabschluss stellt für die Arbeitgeber eine große Herausforderung dar. Mit der Laufzeit wurde das wichtige Ziel der Planungssicherheit für die kommende Zeit erreicht. Die Entgelte der Beschäftigten erhöhen sich erheblich, was wiederum die Attraktivität der Arbeitsplätze wesentlich erhöht. Alles in allem ist dies ein teurer, aber letztlich vertretbarer Kompromiss“, so Rüdiger Neumann, Verhandlungsführer und Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes
